Pressetext: Hinter uns die Zukunft
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Aktuelles Programm
Der Kabarettist Thomas Freitag verabschiedet sich in der Lach- und Schießgesellschaft fulminant von der Bühne…
…vor allem die schauspielerische Brillanz von Thomas Freitag wurde einem
da noch einmal vorgeführt. Mit Mimik, Gestik und einer Stimme, die jede Lautstärke und jeden Dialekt beherrscht, kann er nach wie vor in Sekunden alles und jeden auf die Bühne stellen.
Polit-Kabarettist der alten Schule: Thomas Freitag verabschiedet sich in der Reihe „Theater spezial“ im Komödienhaus…
…seine Sätze sind gespickt mit scharfsinnigen Bonmots, dass man genau. hinhören muss.
Nach der Pause wird es bunt bis surreal. Köstlich schwarzhumorig und zugleich traurig wahr ist seine Rede als letztes Nashorn vor dem Welttierparlament.
So gut war Thomas Freitags vorletzter Auftritt in Mannheim.
Mit 75 Jahren ist der Kabarettist Thomas Freitag zwar auf Abschiedstournee, aber in großer Form. Und das letzte Programm ist noch vielfältiger als gewohnt…
…aber als er nach all den Mühen der Ebene den „Rückzug über die Minen der Ebene“ als sein finales Programm ankündigt, schallt ein lautes und entschiedenes „Nein!“ aus dem Publikum.
– Überhaupt sind die gut zwei Stunden eine eindrucksvolle Demonstration, wie abwechslungsreich und unterhaltsam politisches Kabarett sein kann, ohne dem oft nachrichtenmüden Publikum noch einmal jeden Unsinn von Trump, Merz Klingbeil und Co. vorzukauen.
Thomas Freitag und seine Bilanz.
In seinem Abschiedsprogramm von der Bühne. – „guten Abend, ihr Menschen, ich bin Thomas“ – lässt er die einstigen Größen aus Politik und Kultur zu Wort kommen, wie auch alle anderen Kreaturen, die unter den Menschen leiden. Seine Bilanz fällt bei seinem „Rückzug über die Minen der Ebene“ zwar bitter aus, doch Thomas Freitag resigniert nicht.
Scharf Analysen einer Kabarettinstanz.
Was für ein Abschied! Was für ein „Rückzug über die Minen der Ebene“, so der Titel des 20. Soloprogramms von Thomas Freitag.
…er ist bekannt dafür, dass er seine klare Haltung zu politischen und gesellschaftlichen Themen in herrlich schrägen Geschichten erzählt. Es ist diese Mischung aus locker transportierter Botschaft und bester Unterhaltung, aus Zeitgeistkabarett und politischem Theater, gespeist durch intelligenten Humor, die es schafft, dass die Sätze des Kabarettisten und Schauspielers lange im Gedächtnis bleiben.
Im Mainzer Unterhaus ist Thomas Freitag am Aussortieren seiner Bibliothek und spinnt damit klug jenen roten Faden, an dem er die einzelnen Nummern des Programms knüpft…
Zur Höchstform läuft der Künstler in gleich mehreren Nummern auf. Gekonnt dreht er die Geschichte auf links und lässt den amerikanischen Ureinwohner „Blauer Bär“ Europa entdecken. Der hat sich verpaddelt und stößt nun auf die indigene Bevölkerung Butjadingens…
Grandios ist die Rede des letzten Nashorns vor dem Welttierparlament, in dem die Lebewesen nach ihrer Bevölkerungsdichte vertreten sind…
Kurz vor Schluss wendet sich Freitag an die jungen Menschen. „Kümmert euch um die Demokratie. Man vermisst sie erst, wenn man sie nicht mehr hat. Freiheit muss man aushalten können, wenn man sie versteht. Nur Dummheit führt in die Diktatur zurück…“
Sein mit Rückblicken verbundener Rückzug – „Auf Rückzügen wird härter gekämpft als beim Vormarsch“ – sagt er – ist garniert mit Fragmenten früherer Programme und Elementen anderer Autoren, die er grandios zu einem Ganzen flicht. Für seine gelungenen Parodien bekannt, schauspielert er schon früh den braven Soldaten Schwejk und lädt die Besucher ein in die Unwägbarkeiten zwischen Humor und tiefer Ernsthaftigkeit…
Als letztes Nashorn zeigt er auf, dass der Mensch der größte Feind der Natur und des Lebens ist. Wenn Gott erklärt, warum er die Religionen, die ja. eigentlich Quatsch sind, erfunden hat und zugleich bekennt, selbst Atheist zu sein, hat Freitag im katholischen Warendorf die Lacher sicher…
Das kann er, das konnte er und das wird er vermutlich immer können: Aus Sicht der Besucher, wie sich im langen Applaus bewies, darf der Rückzug des Thomas Freitag auch ruhig noch länger dauern.
Presseberichte zu vorigen Programmen
Thomas Freitag erfindet in der Mannheimer Klapsmühl sein Genre ein Stück weit neu – in Richtung autobiografische Satire…. Im Mittelpunkt steht tatsächlich der Blick zurück, der Gegenwart und Zukunft neu ausleuchtet. Das Persönliche ist dabei der Ausgangspunkt für das Gesellschaftliche, Politische und Historische – verbunden mit der Frage, warum so selten Konsequenzen aus der Vergangenheit gezogen werden…
Wenn man das rechtzeitig im Fernsehen hätte sehen können, zum Beispiel vor der vierten Welle…
Ein Profi zieht alle Register
Thomas Freitag im Haus der Springmaus
Von Hagen Haas
Am Anfang des Abends steht Arthur Schopenhauer: „Der Mensch ist das einzige Raubtier, das den anderen bewusst Schmerzen zufügt“, zitiert Thomas Freitag den berühmten Philosophen. Der 71-jährige, eines der Schwergewichte im deutschen Politkabarett, ist ins Haus der Springmaus gekommen, um sein erstes Buch zu präsentieren. „Hinter uns die Zukunft“ (Westend, 304 Seiten, 24 Euro) ist laut Untertitel „mehr als eine Autobiografie“, und Freitags Gastspiel an der Endenicher Frongasse ist weit mehr als eine herkömmliche Lesung.
Der Abend stellt eine erquickende und geistvolle Mixtur aus aktuellen Kommentaren, vorgelesenen Auszügen aus besagtem Buch sowie Glanzlichtern aus Freitags Soloprogrammen dar, die Jahrzehnte zurückreichen.
Im Haus der Springmaus demonstriert der nunmehrige Kabarett-Veteran Thomas Freitag, wie so eine Buchpremiere in seinem persönlichen künstlerischen Kontext auszusehen hat. Teils rasend schnelles Tempo, schwindelerregende Gewitter aus Querverweisen, Hochkultur alternierend mit intellektuellem Bodensatz, auf Abseitiges folgt sattes Entertainment. Hier zieht ein Profi alle Register. …Thomas Freitag ist jedoch viel mehr als ein Kabarettist, der Politiker treffsicher parodieren kann. Er ist ein vollblütiger Schauspieler.
„Es ist mal eine rasante und oft witzige, mal nachdenkliche und sogar leicht melancholische, aber immer eine lohnende Reise durch die sieben Jahrzehnte Geschichte der Bundesrepublik“… „Eine Mischung aus brillanter Schauspielkunst und politischem Kabarett der Extraklasse.“
„Er liebt die Sprache, jongliert mit Worten – schnell, geschickt, pointiert.“
Europa, der Kreisverkehr und ein Todesfall
Gedanken über Preis und Wert der Dinge
„Mit Scharfsinn und viel Komik blickt Thomas Freitag auf das heutige Europa: Für sein Solokabarettstück „Europa, der Kreisverkehr und ein Todesfall“ erntet Thomas Freitag lang anhaltenden Applaus. Die Tonlage des Beifalls ist Ausdruck des Respekts vor Thomas Freitags schauspielerischer Leistung und der Hochachtung für eine intellektuell anspruchsvolle Freitag-typische Ausgabe hochkarätigen Politkabaretts.“
Von Kreisverkehr und zynischen Europäern
„Freitags aktuelle Kabarettshow zeichnet sich durch viel Süffisanz, geschickt gestreute Humorfeuerwerke und intelligente Spitzen gegen die EU-Politik und das Weltgeschehen aus.“ …. „Freitags herausragende schauspielerische und komödiantische Talente sorgen im Publikum immer wieder für lauten Beifall und Lachtränen. Sein scharfsinniger und satirischer Blick auf die „Überreste“ von Europa machte ungemein viel Spaß und regte mit den ungemütlichen Wahrheiten, die immer unter den humoristischen Monologen zu spüren waren, stark zum Nachdenken an. Thomas Freitags Kabarett garantiert allen heimlichen Skeptikern und Zynikern einen wunderbaren Abend.“